Was hat sich in Nepal getan?

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Karmalaya Erdbeben-Report zum Download: HIER KLICKEN

Liebe Freunde, Volontäre, Reisende, Unterstützer und Spender!

Schwere Zeiten haben auch etwas Gutes an sich: sie zeigen einem auf, auf wen man sich wirklich verlassen kann.

Das Erdbeben hat uns gezeigt, wie stark unsere Community ist. Hat uns gezeigt, wie sehr wir uns auf die Unterstützung unserer Community, auf euch, verlassen können. Eure Hilfe – eure großen und kleinen Spenden, eure großen und kleinen Gesten, eure aufbauenden Worte, eure Mithilfe, euer Mut, euer „heart work“ – hat uns zutiefst berührt, berührt uns immer noch und immer weiter. Sie speist die Quelle unserer Energie: für Nepal und unsere Projekte. Nur dank eurer Hilfe können wir all die wundervollen Projekte umsetzen, konnten wir so vielen Menschen unbürokratisch, rasch und zielgerichtet nach der Katastrophe helfen.

„Danke“ klingt angesichts dieser großen Hilfe so klein. Doch wir hoffen, ihr seht und versteht, dass in diesem „Danke“ viel mehr steckt – unsere Anerkennung, Demut und Liebe. 

Schön, dass es euch gibt – jeden einzelnen. Zu viele, als dass wir jeden beim Namen nennen können.
Aber du weißt, dass du gemeint bist!
Dhanyabaad. 

Tina, Matthias und Bhagwan für Nepal und die Menschen, denen dank euch geholfen werden konnte.

25. Oktober 2016

1 Jahr nach dem Erdbeben.

Vor genau einem Jahr, Samstag morgens, bereitete ich das Frühstück zu, als Matthias mit blassem Gesicht zu mir kam und mir die aktuellste Meldung des ORF-Newstickers vorlas: „Schweres Erdbeben erschüttert Nepal“.
Ich weiß noch, wie ich – Optimistin, die ich bin – erst einmal versuchte, zu beschwichtigen und zu beruhigen (vor allem wohl auch mich selbst).
„Vielleicht war es ja gar nicht so schlimm?“

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(Foto: Bauprojektleiter & Guide Hom mit den blinden Kindern von Swaragau vor ihrem neuen Haus samt Karmalaya-Praktikantin Avena im März 2016)

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A little bit more Godfrey

Am frühen Morgen des 15. Februars musste Godfrey bei einem Verkehrsunfall sein Leben lassen.

Wir erfuhren von seinem Ableben nur wenige Stunden später. Wie in Trance haben wir die weiteren Stunden erlebt. Die Beerdigung wurde bereits zwei Tage später, am Mittwoch, angesetzt. Zum Glück ergatterte ich mit Elisabeth, Lebenspartnerin von Godfrey, und ihrer Mutter noch einen Flug, der rechtzeitig in Uganda ankam: am Mittwoch um 4 Uhr morgens. Nach Ankunft stand unmittelbar die 4 stündige Fahrt in seine Heimat nahe Masaka an. Dort fand begann um 12 Uhr die Beerdigungszeremonie. Knapp 1.000 Leute kamen. Davon mehr als 100 Priester und Nonnen. Viele Freunde und Bekannte. Unsere zwei Volontärinnen Lynn und Mareike. Die Soccer Boys. Unsere KALiARE Ladies. Und viele, viele mehr. Die meisten nahmen dafür 5 Stunden Fahrt in Kauf.
So geschätzt war er, unser Godfrey. Weiterlesen „A little bit more Godfrey“

Update aus Swaragau

Im Januar war ich in Nepal, habe gemeinsam mit Bhagwan alle Projekte besucht, Bedarf neu eruiert, die nächsten Monate geplant, mich mit vielen Leuten ausgetauscht, Feedback von Volontären eingeholt, Mitarbeiter geschult und vieles mehr. Die beeindruckendsten Momente in den übervollen Tagen waren jedoch die Besuche in Swaragau und in Gaujini – beides Regionen, die vom Erdbeben im letzten Jahr schwer getroffen wurden. Das Bergdorf Swaragau ist uns nach unserem ersten Besuch im Jahr 2011 ans Herz gewachsen. Schon 2012 bauten wir durch Reiseeinnahmen von Karmalaya-Volontären sowie Privatspender ein Haus für die dort lebenden sehbeeinträchtigten und blinden Kinder. Der Hausbau wurde damals nach der dort üblichen Bauweise vollzogen, die Kinder und wir waren froh, dass sie überhaupt eine neue, großzügige Bleibe bekommen konnten. In den weiteren Jahren engagierten sich weitere Volontäre in Swaragau, sei es in Form von Medizin- und Hygienetrainings, Unterricht in der Dorfschule, Lernaktivitäten und Englischunterricht für die blinden Kinder, Farming, Bauprojekte und vieles mehr. In Swaragau gibt es aufgrund der abgelegenen Lage – es führt keine Straße, nur ein Treppelweg ins Dorf – immer viel zu tun. Alles in manueller Arbeit. Alles immer mit viel Mühe und Arbeit verbunden. Und Swaragau liegt idyllisch. Mit Blick auf das über 7.000m hohe Bergmassiv Himal Ganesh sowie in das Tal nach Arughat. Wunderschön.

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2015 ist vorbei, endlich. Happy New Year!

Ein bewegtes 2015 neigt sich dem Ende zu.
Ein Jahr, wie kein anderes. Im Guten und im Schlechten.
Es vergeht, wie jedes Jahr und ändert sich.
„Nichts bleibt gleich in dieser ,bösen‘ Welt, nicht einmal unsere Probleme,“ sagte Charlie Chaplin. Und wir teilen dies – und meinen es sehr hoffnungsvoll.
Happy New Year an euch alle – und DANKE!!! erdbeben_zitat chaplin Weiterlesen „2015 ist vorbei, endlich. Happy New Year!“

Wie man im Schweigekloster Businesskontakte knüpft

Oder: Chancen sehen und ergreifen – deshalb reisten wir (schwanger) nach Mexiko.

3 Sprüche, die meine Mutter gerne zu wiederholen pflegt (frei – in Anlehnung an Buddha, das „Lola“/Loslassen-Prinzip und andere Weise und Weisheiten):

  1. „Dinge, die du nicht ändern kannst – nimm sie an“.
  2. „Wenn es sich dir nicht entgegen neigt, lass es bleiben“ bzw. auch die positive Version davon:
  3. „Wenn es sich dir entgegen neigt, nimm es an/greif zu“.

gebetsmühlen_Fotor Weiterlesen „Wie man im Schweigekloster Businesskontakte knüpft“

Safari im Murchison Falls Nationalpark Uganda 🐘

Das Wochenende in Uganda steht vor der Tür. Die nähere Umgebung wurde bereits ausführlich erkundet, daher ist es an der Zeit etwas Neues zu entdecken! Wir machen uns auf den Weg zum Murchison Falls Nationalpark. It’s SAFARI TIME!!! Der Murchison Falls Nationalpark ist ideal für alle Safari Einsteiger. Er ist der größte Nationalpark in Uganda und beherbergt bis auf die Zebras die „Big Five“. Also es gibt einiges zu sehen.

Murchison Falls Nationalpark

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Wie wächst eigentlich eine Ananas?

Nicht zu wissen wie eine Ananas wächst ist nicht schlimm, nach diesem Wochenende weißt du es ganz sicher 😉

An einem deiner freien Wochenenden hier in Uganda, solltest du dir Zeit nehmen um mehr von der traditionellen Lebensform der ländlichen Bevölkerung zu erfahren. In Uganda leben viele Familien von dem Ertrag ihres eigenen kleinen Stück Landes. Auch die Kinder helfen hier am Wochenende mit aus, um neue Samen zu sähen oder die Ernte einzuholen. Eine sehr anstrengende aber auch befriedigende Arbeit, wenn man am Ende des Tages richtig etwas geschafft hat.Ananasplantage Weiterlesen „Wie wächst eigentlich eine Ananas?“

Welcome to Uganda

„Welcome to Uganda“! Wenn du aus dem Flughafengebäude in Entebbe trittst, stolz wie Oskar das Visum in der Hand, wartet Godfrey schon mit einem Lächeln auf dich und heißt dich im Namen von Karmalaya in Uganda willkommen. Ein langer Flug liegt nun hinter dir. Spannende aber auch anstrengende Stunden des Abschiednehmens, Flieger Erreichens und schlaflos auf dem Flugzeugsitz Verweilens. Lasse all diese Sorgen nun hinter dir und starte in dein persönliches großes Abenteuer.

Godfrey Weiterlesen „Welcome to Uganda“

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